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Tauchen Santa Maria

Santa Maria ist ein Unterwasser-Paradies mit 60 Revieren aller Schwierigkeitsgrade. Das milde Klima mit einer ganzjährigen Wassertemperatur von 17 bis 23 Grad und Sichtweiten bis zu 40 Metern sorgen von Juni bis Oktober für ideale Tauchbedingungen. Durch die höheren Wassertemperaturen im Vergleich zu Pico lassen sich beim Tauchen andere Arten beobachten als bei Pico. Hier fehlen hier die Blau- und Makohaie aber beim Tauchen an den vorgelagerten Untiefen sind spektakulär und anspruchsvoll.
Im Blauwasserbei Ambrosias oder Pedrina trifft man oft auf Teufelsrochen. In den letzten Jahren sind es aber immer wieder die majestätischen Walhaie die hier ab Mitte Juli regelmäßig zu beobachten sind. Dazu kommen Begegnungen mit Barrakuda- und Sardinenschwärmen sowie großen Stachelmakrelen. Ein besonderer Höhepunkt ist das Tauchen in Schwärmen der seltenen Bluefin Tuna, Big eye oder Yellow Fin Tuna. Diese jagen hier oft gemeinsam mit den Walhaien in Fressbällen. Netflix drehte hier mit Pico Sport für 3 Monate eine atemberaubende Folge für eine neue Doku Serie über die Ozeane.

Auf Grund der Forschung des Jorge Fontes welches unser Megalodon Projekt unterstützt, wissen wir mittlerweile ein wenig über die Wanderwege der Walhaie. 
Jedes Jahr geben uns diese Tiere Rätsel auf da sie immer wieder an den selben Untiefen zu finden sind. Erste Forschungsergebnisse haben gezeigt das es sich wohl um Tiere handelt die an der Thermolinie des Atlantiks wandern und von Surinam, aus dem Golf von Mexico und durch die Sargasso See kommen während andere Tiere die westafrikanische Küste den ganzen Weg von St. Helena aus auf sich nehmen um hier zu fressen. Ab Mitte July bilden sie die riesigen Fressbälle aus Schnepfenfische und Bastardmarkrelen, 
Das ist super spannend denn warum wandern diese Riesen den ganzen weiten Weg durch den Atlantik. Anscheinend ist was warme Wasser und die reichhaltigen Fressgrüne der Indikator der die Wanderung auslöst. Die Tiere scheinen zu wissen das ab August riesige Fischschwärme an den Tiefseebergen rund um Santa Maria zu finden sind. 

Mobulas geben uns auch immer grosse Rätsel auf denn es wurde herausgefunden das diese Tiere in Wassertiefen von über 1000 entlang der Seamountains wandern. Nun wollen wir wissen wie weit diese Tiere im Atlantik umherziehen.

Nur durch fundierte Forschung ist es möglich Schutzzonen für Wanderweg zu bestimmen in denen nicht gefischt wird. Auch soll der transatlantische Schiffsverkehr dementsprechend geleitet werden. Immerhin wandern sehr viele Tierarten auf diesen Routen. Buckelwale wandern von den Silverbanks bis nach Norwegen und in die Barentsee. Das konnte der norwegische Forscher und Naturfotograf Auduum Richardson mit Hilfe einer Sat tag nachweisen. 
Unsere Flussale wandern zur Reproduktion in die Sargasso See. Die Wanderruten der Tuna im Atlantik sind auch gewaltig so wandern die jungen atlantischen Bonitos vom Golf von Mexico bis in den Westatlantik. Schildkröten legen Ihre Eier auf den Bahamas ab um dann im Golfstrom zu reisen der an den Azoren vorbei führt. 
Deshalb wird es Zeit all dies zu dokumentieren und die Schutzgebiete und Fangquoten im Atlantik zu regeln.
Wir bieten verschiedene Formate an um die Tauchgebiete rund um die Insel Santa Maria zu erkunden. Dabei akzeptieren wir nur Teilnehmer die zumindest einen Advanced Kurs haben und somit 30m tief tauchen dürfen.

Tauchkreuzfahrten auf der Papaschillingi mit maximal 6 Tauchern oder der Seagull mit maximal 8 Personen zu festen Terminen. Wochenprogramme mit Tagesausfahrten auf dem Offshore Boot Joselisa und gemütlicher Hotel